Vanausbau mit đŸ€

Vanausbau mit đŸ€

16. Januar 2021 1 Von wolf

Shopping mit Hindernissen

NatĂŒrlich war ich die erste Woche nicht nur zum Arbeiten gekommen. Am spĂ€ten Freitagnachmittag gegen 16:45 Uhr entschieden Jana und ich noch zum Obi Baumarkt nach Schaffhausen zu fahren. Denn wir hatten die glorreiche Idee noch eine MDF Faserplatte zu holen, um diese dann an der RĂŒckwand zu montieren. Die Fahrt nach Schaffhausen verlief lustig und ohne Vorkommnisse.

Doch als wir dann bei Obi auf dem Parkplatz vor dem Auto standen, wurde ich ganz ruhig und schaute Jana an. Sie meinte zu mir, warum ich denn nicht die Platte ins Auto packe. Die Platte war einfach mal so lang und so breit wie das Auto selbst. Wir fingen herzhaft an zu lachen und ĂŒberlegten wie wir die MDF in das kleine Auto bekommen.

Kurz um schoben wir die MDF bis kurz vor die Frontscheibe, wo ich dann ein wenig eingeknickt saß. Doch wir hatten jeden Menge zu lachen. Damit mir die Platte nicht zu hart auf den SchĂ€del drĂŒckte, gab Jana mir Ihre MĂŒtze damit ich es ein wenig weich habe.

Autofahrt mit MDF

Wir fuhren zurĂŒck am Rheinfall und machten eine Abbiegung zum „Schloss Laufen am Rheinfall.“ Es war traumhaft schön, wie in einem MĂ€rchen standen die Tannen Schneebedeckt im Schein der Lichter.

Wir besichtigten bei dem schönen Schnee den Rest vom Hof. Leider war zu dem Zeitpunkt Corona voll im Gang und deswegen konnten wir die RĂ€umlichkeiten nicht besichtigen. Nach ein paar kleinen verwackelten Fotomotiven und schĂŒchterne AnnĂ€herungen sind wir wieder Richtung Auto gegangen. Wir haben weiter viel gelacht und die Heizung aufgedreht, da es sehr kalt war. Ab erstmal Richtung Van um die Platten abzuladen.

Mittlerweile waren wir jetzt schon knapp drei Stunden unterwegs. Ja, die Zeit der Fahrt nach Schaffhausen und das Material zusammen suchen, die Abbiegung zum Schloss Laufen, die RĂŒckfahrt- zieht halt so einiges Zeit mit sich. Als wir dann doch endlich im warmen lagen haben wir uns auch weiterhin an die Recherchen gesetzt.

Van Planung

Nach einen Ereignisreichen Tag und einem vorzĂŒglichen Essen von Martin und guten Wein, habe ich das BedĂŒrfnis eine zu rauchen. Als ich dann so draußen auf der Terrasse stand, kam Jana mit unseren zwei GlĂ€sern und Ihrer dicken roten Jacke raus. Wir gingen abermals zur Kapelle (was ĂŒbrigens Abends bzw. Nachts erstzeitens unserer Hauptaufenthaltsort war). Wir hatten uns soviel zu erzĂ€hlen, dass es kaum möglich war halbwegs frĂŒhzeitig zu Bett zu gehen.

Jana zuzuhören ist wie bei einem Hörbuch zu lauschen. Sie erzĂ€hlte von Ihrer Studienzeit, von Ihrer Zeit mit besonderen Menschen und Ihren Wunsch ein ganz bestimmtes und aufregendes Projekt zu starten. (Gern wĂŒrde ich euch von diesem Projekt zu erzĂ€hlen, doch leider ist dies noch nicht Spruchreif und zu dem habe ich keine Berechtigung darĂŒber zu sprechen.)

Wir redeten bis in den Morgenstunden, bis schließlich die St. Dorothea viermal, den hintereinander schlagenden Gong, die Zeit ansagte. Wir gingen zurĂŒck ins warme, putzten uns die ZĂ€hne und kuschelten uns auf das Sofa, welches Wallie schon vorgewĂ€rmt hatte. Es war ein Genuss diese kleine Blondine in den Armen zu halten. Ich schlief das erste Mal so gut, wie schon seit Monaten nicht mehr.

The last full Day

Der nÀchste Tag bricht an und somit auch der letzte dieser Woche. Auch wenn wir so lange wach waren, haben wir uns schon um 8 Uhr aus dem Bett gequÀlt. Nach dem Jana mir die Woche zeigte, wie man eine Bialetti benutzt, war ich diesmal derjenige der den Kaffee machte.

Zu 10 Uhr sind wir dann wieder zum Van, diesmal bewaffnet mit Kaffee, Tee, GlĂŒhwein, belegten Brötchen uuund einem Ölradiator den wir von der Vermieterin von Jana und Martin bekommen haben. NatĂŒrlich hat es auch wieder geschneit so sehr, dass JD schon nicht mehr wieder zuerkennen war. Also mussten die Schnitte fĂŒr die KĂŒchenzeile auch direkt im Camper gemacht werden. Abends gab es dann erstmal schönen heißen GlĂŒhwein und das erste GesprĂ€ch von vielen am Van 🙂

Ich habe mir in der Zwischenzeit immer wieder Notizen gemacht, was ich aus Berlin mitbringen möchte. Leider hatte es so sehr geschneit, dass es unmöglich war selbst mit dem Auto nach Berlin zu fahren. Doch zum GlĂŒck war Jana bei einer Fluggesellschaft als Stewardess tĂ€tig und konnte mir somit vergĂŒnstigt einen Flug buchen.

Mir war ein wenig mulmig, denn auch wenn wir uns nach kurzer Zeit sehr sympathisch waren und uns gut verstanden, hatte ich doch nicht das BedĂŒrfnis JD fĂŒr eine Woche im Ungewissen stehenzulassen. Doch eine andere Möglichkeit gab es nicht und dementsprechend flog ich am Sonntag zurĂŒck nach Berlin.

Also war auch das Thema, ob ich wieder kommen sollte und man sich das Projekt gemeinsam annehmen sollte, damit auch geklÀrt. Im Grunde konnten Jana und ich es kaum erwarten uns wiederzusehen und hofften beide, dass die eine Woche schnell vorbeigeht.

Jana brachte mich dann Sonntag morgen zum Flughafen von ZĂŒrich (mit dem Maskenzwang am Flughafen war es echt eine Anstrengung). Auch fĂŒr Sie selbst gab es Arbeitstechnisch keinen Sonntag, denn Sie musste einen ein wöchigen Flug nach Montreal nehmen. Sie begleitete mich noch zum Sicherheitsbereich. Dann stellten wir uns in eine Ecke und vergaßen ein wenig die Menschen um uns herum als unsere Lippen sich erneut berĂŒhrten.

Wir versenkten in den Armen von dem anderen und genossen jeden Herzschlag und jeden Kuss aufs neue. Doch auch schöne Momente haben irgendwann ein Ende und so verabschiedeten wir uns fĂŒr eine Woche. Im Flugzeug dachte ich an meine erste aufregende Woche in meinem Leben und schwelgte in den Erinnerungen.

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