Vanausbau mit ­čĄŹ

Vanausbau mit ­čĄŹ

16. Januar 2021 1 Von wolf

Kapitel II

nach dem die Ankunft sehr aufregend war, haben wir am n├Ąchsten Tag ein wenig ausgeschlafen. Die Fahrt und die lange Nacht hatte sich doch bei mir ein wenig abgezeichnet. Jana hatte mich erstmal mit einen frisch aufgebr├╝hten Kaffee geweckt, der es in sich hatte.

Ein Blick von Couch ├╝ber den Wintergarten, ins Freie hat mir erstmal einen sch├Ânen Schneefall gezeigt. Es war ein wenig befremdlich in einem Wohnzimmer wach zu werden, wo ich knapp 1000 Kilometer von meinem ( gef├╝hlten noch) zu Hause entfernt bin. Doch das L├Ącheln von Jana signalisierte mir das alles in Ordnung ist.

Nach einer Dusche und einem leckeren Fr├╝hst├╝ck ging es dann Richtung Parkplatz auf einen ehemaligen Baustoffhandel. Da stand der Van, der mehr oder weniger eher noch einen Transporter glich. Martin und Jana erz├Ąhlten mir wie sie sich vorgestellt haben, wo etwas sein sollte.

Hinten im Heck sollte das Bett sein, darunter Stauraum, Platz f├╝r zwei Gasflaschen und Frischwasserkanister. Gefolgt nach vorne hin sollen zwei Hocker (ein Hocker mit integrierten Kackpott), links dann K├╝hlschrank, Herd, vorne hinter der Trennwand das Waschbecken und dann das hei├čgeliebte Weinregal.

Ich gebe zu, anfangs war ich ein wenig ├╝berfordert und musste erstmal alles auf mich einwirken lassen. Die beiden haben selbst schon Fenster, Dachluken, Ger├╝st f├╝rs Bett, Decke, hintere Sitzbank und ausziehbaren Tisch gebaut. Genauso auch den kompletten Fu├čboden und den gr├Â├čten Teil der Isolierung.

Als wir allerdings den Transporter zuvor aufmachten, war der komplette Transporter mit Werkzeug und Arbeitsmaterialien zu gestellt. Drau├čen konnte man ja nichts lagern, da es keine geschlossene Garage gab und es die ganze Zeit geschneit hat. Also haben wir uns kurz um daf├╝r entschlossen alles in JD zu verstauen.

Material vom Van in Kombi

Wir haben uns eine Zeichnung angeschaut wie der restliche Van aussehen soll und kurz darauf haben wir noch ein paar Verkleidungen angebracht. Durch die W├Âlbungen vom Ducato war es ziemlich schwer die Platten zwischen vorhandener Verkleidung und Himmel anzubringen.

Doch nach langem hin und her mit viel dr├╝cken und halten konnten wir doch die ersten Platten am Kopfende des Bettes anbringen. Und auch so vergingen die Stunden im Nu. Da es sehr kalt war, konnten wir auch nicht lange am Van bleiben und entschieden so, einige Recherchen in der Wohnung zu machen und das weitere Vorgehen im Warmen zu besprechen.

Am weiteren Tag hatten wir uns vorgenommen etwas fr├╝her an den Parkplatz zu gehen, da Jana ein gro├čes Paket an Kunstleder bestellt hatte. Diesen wollte sie an die beiden Fl├╝gelt├╝ren festkleben. Mit guter Musik, warmen Tee und Kaffee haben wir uns mit Zollstock, Bleistift, Bremsenreiniger und Spr├╝hkleber bewaffnet. Die Arbeit an den Heckt├╝ren waren nicht ganz so einfach, da die T├╝ren Fenster und Scharniere hatten, die ausgespart werden m├╝ssen.

Polsterauschnitt am Van

Auch wenn die Tage vom Licht wieder l├Ąnger wurden, war es dennoch schon um 18 Uhr dunkel. In der ersten Woche hatten wir leider noch kein Licht im Van, aber das war nicht allzu schlimm, da Jana mich um eine Baulampe gebeten hatte, welche dann bei der fr├╝hen Dunkelheit zum Einsatz kam.

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