Vanausbau mit ­čĄŹ

Vanausbau mit ­čĄŹ

16. Januar 2021 1 Von wolf

Die Ankunft

Ich wurde herzlich eingeladen in die Wohnung zu kommen und dabei habe ich einen mittelgro├čen Vierbeiner nicht aus den Augen gelassen. Er schaute mich etwas skeptisch an, doch als ich mich auf seiner Couch niederlassen durfte, war alles gut und Wallie merkte, dass ich keine Gefahr f├╝r ihm war ­čÉÂ.

Jana, die Frau die das Abenteuer eingeleitet hat, sa├č mit auf der Couch neben Wallie und mir.  Machte sie mich nerv├Âs oder war es dass neue unbekannte, am Ziel meiner ersten langen eigenen Reise zu sein oder vielleicht doch alles zusammen?

Ich wusste es nicht, also lie├č ich mich auf das alles ein.

Wir unterhielten uns ├╝ber den Van, was war es genau f├╝r ein Auto, warum kamen sie nicht weiter? Immer wieder ├╝ber kam mich das Gef├╝hl gemustert zu werden, ich konnte mich auf einmal nicht mehr konzentrieren bei dem was ich sagte. Jana Ihre Blicke, ich hatte das Gef├╝hl sie durchdringten mich.

Ich konzentrierte mich wieder auf das Gespr├Ąch mit ihr und ihren Mitbewohner. Nach dem alles gekl├Ąrt war, haben mir die beiden die R├Ąumlichkeiten gezeigt und Martin begann mit den Essen Vorbereitungen.

Der weitere Verlauf des Tages war ruhig und entspannt, wir tranken ein wenig Wein und lerntene uns weiter kennen. Jana und ich hatten zuvor viel telefoniert und so hatten wir eine schon eine kleine Grundverbindung.

Im weiteren Verlauf des Abend gingen die kleine Blondine und ich zu der Kapelle „St. Dorothea“ die nur ein paar Meter entfernt ist. Die kleine Kapelle ist schon seit Jahren geschlossen, gibt aber seit eh Und je die halbe und volle Stunde durch das schlagen der Glocke an.

Unter dem Vordach der kleinen Kirche stand eine Bank wo wir uns mit einer Flasche Wein nieder lie├čen. Wir unterhielten uns ├╝ber uns, was uns bewegte, warum wir diesen Weg den wir heute gehen, bestreiten und welche W├╝nsche und Tr├Ąume wir haben.

In den Gespr├Ąchen die wir f├╝hrten kam in mir wieder das Gef├╝hl von der Ankunft an. Ich schaute die kleine Frau an und musterte Sie. Mit ihrer gr├╝nen Winterm├╝tze, roten Brille, ihrem Wollschal und roten Jacke schaute sie mich mit gro├čen Augen an. Ich merkte wie mein Herz schneller schlug und es in meinem Bauch kribbelte. Ich wollte nicht das f├╝hlen was ich gerade f├╝hlte. Kann es denn sein? Kann es sein, dass ich f├╝r eine Frau etwas f├╝hlte die ich nicht mal kannte? Mir ging es wohl nicht alleine so.

Jana wurde ruhig, schaute auf ihre H├Ąnde und dann auf meine und zu letzt tief in meine Augen. Ich sagte ihr was gerade in mir vorging und, dass ich das Gef├╝hl hatte, dass Sie mich gern k├╝ssen w├╝rde. Sie gab mir recht, doch ich konnte nicht. Ich erkl├Ąrte ihr, dass ich nicht einfach zu meiner Auftraggeberin fahren kann um dann mit ihr etwas (sch├Ânes) anzufangen. Das w├Ąre weder professionell noch w├╝rde es wahrscheinlich zu vielen Problemen kommen. Ich meine wir kannten uns nicht.

Wir versuchten uns von diesem Thema zu l├Âsen und tranken den letzten Schluck aus unseren Gl├Ąsern. Allm├Ąhlich war es an der Zeit Richtung warmes Wohnzimmer gehen, denn wir sa├čen schon seit Stunden bei Temperaturen um die Null Grad Marke und so langsam wurde es ziemlich kalt.

Wir gingen los und um so mehr ├╝berkam mich das Gef├╝hl sie doch k├╝ssen zu m├╝ssen. Wie von Geisterhand geleitet hielt ich sie beim Laufen auf und sie kam auf mich zu. Ohne dass noch weitere Worte vonn├Âten waren, ber├╝hrten sich unsere Lippen sanft und voller Leidenschaft. Ein Tag endete mit einem Abschluss, den keiner vorhersehen konnte.

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