Vanausbau mit ­čĄŹ

Vanausbau mit ­čĄŹ

16. Januar 2021 1 Von wolf

Am 08.01.21 stieg ich um 4 Uhr morgens

Am 08.01.21 stieg ich um 4 Uhr morgens in meinen Kombi und begab mich bis dato auf die l├Ąngste Fahrt meines selbstst├Ąndigen Lebens. Es war eine Fahrt ins ungewisse. Dennoch versp├╝rte ich ein Vertrauen und wohliges Gef├╝hl, welches mir zeigte, dass ich auf den richtigen Weg bin.

Also fuhr ich los. Die ersten 3 Stunden waren kein Problem. Ich war fit und JD hatte sich an die Fahrt ganz gut angepasst. Durch die – 5┬░ Au├čentemperatur ist JD nicht mal ins schwitzen gekommen. Die K├╝hlernadel blieb einfach links liegen.

In der vierten Stunde kam es vom Regen zu Schnee, die Temperaturen schwangten zwischen – 3┬░ und – 8┬░. Eine plattgedr├╝ckte Schneebahn machte sich auf der A9 breit. JD kam ins schwanken, schob sich von links nach rechts mit blockierten Sommerreifen, ja richtig Sommerreifen, denn meine Winterreifen waren schon por├Âs und zu alt. Dennoch haben wir es geschafft die Strecke der A9 hinter uns zu lassen.

Das kleine Abenteuer schrie f├Ârmlich um 8 Uhr morgens nach einer Kaffee- und ├ľlpause. Also genehmigten wir uns beide einen gro├čen Schluck aus unseren Beh├Ąltern. JD war so durstig, der hat gleich 1 Liter 5w40 restlos leer getrunken. Was f├╝r eine Schnappsdrosel ­čśü

JD undercover

Wir setzten unseren Weg fort und es kam wie es kommen sollte. Wir  waren nur noch zwei Stunden von unserem Ziel entfernt und mir vielen langsam aber sicher die Augen zu. Egal wie sehr ich mich bem├╝hte, ich konnte nicht mehr weiter fahren. Ich schaute auf die Uhr. Planm├Ą├čige Ankunft  12:28 Uhr.

Ok, dachte ich mir, eine halbe Stunde Powernap und dann gehts weiter. Gesagt getan. Also fuhr ich auf einen Burger King Parkplatz, packte die Matratze und die Decke aus, legte mich hin und schlief. Ich schlief und schlief.

Schlafen im Kombi. Pause

So schlief ich bis die planm├Ą├čige Ankunft auf 14:30 kletterte. Verdammt dachte ich mir. Also schnell Schuhe an und weiter ging es. Ab an Stuttgart vorbei. Fahrbahn war trocken, also ging es mit 200 Sachen Richtung Ziel. Keine Pinkelpause mehr, kalter Kaffee, Zigarette und laute Musik. Auf einmal winkten Fahnen an meiner Motorhaube auf. Die Roten mit dem Wei├čen Kreuz. Ich war an der Grenze zur Schweiz. Navi sagte noch 30 min ├╝ber Berg und Tal.

Einmal kurz falsche Ausfahrt am Kreisverkehr gewendet und sobald fuhr ich einen kleinen Weg entlang und blieb an einem Haus stehen. Durch dem Wintergarten winkte mir eine kleine blonde Dame zu. Das war J und ich wusste, ich bin an meinem Ziel…

Einfach mal 890 Kilometer gerockt.

Nach einer Herzlichen Umarmung begann ein unerwartetes Abenteuer…

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7