Bella Italia

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20. April 2021 0 Von wolf

Ringgenberg

Als die Straße immer schmaler wurde, funkte es aus meinem Walkie-Talkie: „Hier suchen wir einen Parkplatz.“ Ich schaute, wo man mit einem Van und einem Kombi am besten parken konnte. Jana bat mich an einem Bistro zu schauen, ob davor ein Parkplatz wäre. Leider ohne Erfolg. Also schauten wir weiter und fanden einen öffentlichen Parkplatz, welcher fünf Franken pro Stunde kostete. Der Ducato nahm zwar eine Menge Platz ein, doch hat dies niemanden gestört.

Jana erzählte von einer kleinen Burgruine direkt am See. Für mich war das die erste Einladung meine Drohne auszuprobieren, mit allem Farben, die diese wunderschöne Landschaft und das sonnige Wetter bietet.

Nach einem kleinen Fotovorstop wo wir eine Badewanne mit Gartenzwergen belichteten gingen wir Richtung Burgruine Ringgenberg. Es war ein fabelhafter Ausblick.

Ich war noch ein wenig zögerlich die Drohne auszupacken, denn auch wenn es ein freigegebener Luftraum war, wusste ich nicht wie die Anwohner reagieren würden. Während ich noch am einstellen der Parameter war, ging Jana schon vom Innenhof der Ringgenberg auf den Burgturm. Wallie hatte ein leichtes wackeln in den Pfoten, wie Jana erzählte. Denn der Burgturm war nur mit einem Gitterboden ausgestattet.

Ich schaute mich nochmals um und schon ging der Flug los. Ich konnte nicht glauben, dass ich diese schönen Panoramen selbst aufnehmen würde und war sichtlich nervös. Das sieht man leider auch an den Aufnahmen, aber Besserung ist in Sicht.

Nach dem jeder für sich seine Fotos und Videos gemacht hat, sind wir noch ein wenig den Planetenweg gegangen, der sich von Ringgenberg bis Goldswil bei Interlaken ausweitet. Dies ist der Maßstab von 1:1 Milliarde von tatsächlichen 12 Kilometer. Interlaken ist gut, denn das ist unser nächster Halt, nur dass wir diesen nicht zu Fuß zurücklegen, sondern mit Maja und JD.

Wir hielten uns ein wenig auf dem Pfad auf, machten noch eins zwei Fotos bis es Richtung Interlaken ging. Ich genoss die Zeit jetzt schon mit Jana, nicht nur, weil sie ein schwarzes Kleid trug, welches ich neben einem anderen Accessoire sehr gern an Ihr betrachtete.

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