Bella Italia

Bella Italia

20. April 2021 0 Von wolf

Abfahrt um 19 Uhr

Nach 45 min später trafen wir in Hedingen ein, um noch Babysachen für eine Freundin von Ihren Eltern abzuholen. Nach einer längeren Wartezeit ging es dann endlich gegen weiteren 45 Minuten weiter Richtung Italien.

Zu Anfang der Geschichte schrieb ich, dass Jana ein paar Stops auf dem Weg unser Reise raussuchte und diese peilten wir nun an. Die Nacht ist mittlerweile angebrochen und an uns gingen die Lichter und Kurven nur so an uns vorbei. Ich hatte keine Ahnung wo wir waren. Da ich auch kein Navi anmachen konnte, da ich kein Schweizer Datenvertrag hatte.

Ich fuhr Jana hinterher, die Kommunikation über die Funkgeräte wurde immer weniger und dementsprechend wusste ich auch, dass nicht nur meine Laune sank.

(Hier unsere komplette Route)

Nachdem wir noch eine Tankstelle für mich gefunden haben und Jana den Sprit für mich in Franken übernommen hat (welche sie natürlich in Euro wieder bekommen hat), kamen wir doch endlich an einen Schlafplatz an.

Auch wenn die ersten Stops etwas na ja von den Schweizern mit „no Camping – Schildern“ gesperrt waren, haben wir uns weiter auf die Suche begeben. Irgendwann gab es eine kleine Nische wo ein „P“ stand. Wir überlegten nicht lange und stellten uns passabel hin und stellten unsere Motoren ab.

Endlich waren wir am ersten Stopp angekommen – Schwanden bei Brienz. Wie der Ort allerdings aussieht, kann ich aktuell noch nicht sagen, da es tiefste Nacht ist und nur gedämmtes Straßenlicht gab.

Für viel waren wir nicht mehr in der Lage, Jana ging noch eine runde mit Wallie und ich machte mich an das Essen. Wir wollten eigentlich zum ersten Abend uns klassisch italienisch Spagetti Bolognese machen, doch blieb es bei Käse- und Wurstbrot.

Nach der ganzen Fahrt und dem Ausbau in Nack war es ein seltsames Gefühl den Van woanders stehend zu sehen. Ich schob mittlerweile das erste Mal eine sogenannte „Optik“ wie wir in Berlin sagen. Ich weiß nicht, ob ihr das Gefühl kennt, wenn der Kopf in einer kompletten neuen Umgebung ein Vertrautes Objekt zu sehen.

Wir schlossen die Autos ab, zogen uns die Schlafsachen an und kuschelten uns ins Bett. Für mehr waren wir nicht mehr in der Lage. Wir wünschen eine gute Nacht.

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